St. Petersburg – Sehenswürdigkeiten

 

Die Eremitage

Die Eremitage ist eine der größten Kunstsammlungen der Welt. Sie zählt zirka 3 Mln. Gegenstände. Die ganze Führung in der Eremitage nimmt etwa 3 Stunden in Anspruch.

Mit dem Wort „Eremitage“ versteht man in Russland einen großen Komplex. Dieser Komplex verfügt über 5 Gebäude. Das sind der Winterpalast, die Kleine Eremitage, die Große Eremitage, die Neue Eremitage und das Eremitage Theater.

Während der Führung werden Sie vier Gebäude dieses Komplexes sehen. Das Eremitage Theater wird nicht besichtigt.

Besonders bemerkenswert sind die Werken von Tizian, Leonardo da Vinci, Raffael, Rembrandt, Michelangelo, Petre Paul Rubens und Anthonys van Dyck. Am Ende unserer Exkursion kann man die Gemälde der Impressionisten anschauen, die in der Eremitage sehr gut vertreten sind. Auf Ihren Wunsch besuchen wir die Wohnräume des Winterpalastes, die über das Leben der Zarenfamilie erzählen.

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Peter-und-Paul-Festung

Die Peter-und-Paul-Festung ist eine Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, die den Ursprung und das historische Zentrum der Stadt Sankt Petersburg bildet.

Die auf einer Insel in der Newa gelegene Anlage beherbergt heute vor allem Ausstellungen und Museen und ist sowohl Touristenmagnet als auch Erholungsort für die St. Petersburger.

Die Festung ist zentraler Teil der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten St.-Petersburger Innenstadt.

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Kunstkammer

Die Kunstkammer oder Kunstkamera (russisch Кунсткамера) ist ein Museum in Sankt Petersburg. Seine Bestände zählen zu den vollständigsten anthropologischen und völkerkundlichen Sammlungen der Welt.

Die Kunstkammer war das erste Museum in Russland. Sie wurde durch Ukas im Jahre 1704 von Zar Peter dem Großen am Ufer der Newa gegenüber dem Winterpalast in Sankt Petersburg begründet und im Jahre 1724 eröffnet. Das Museum diente dazu, „natürliche und menschliche Kuriositäten und Absonderlichkeiten“ aufzubewahren. Peter der Große wollte seiner Bevölkerung die Wissenschaft näher bringen, deswegen war der Eintritt nicht nur umsonst, sondern wer das Museum besucht hatte erhielt eine Tasse Kaffee offeriert.

Die persönliche Sammlung Peters des Großen umfasste eine große Menge menschlicher und tierischer Föten mit anatomischen Abweichungen. Peter hatte sich in Amsterdam die Sammlungen des Albertus Sebas und Frederik Ruyschs gekauft. Zu den grausamsten Ausstellungsstücken gehören die in Alkohol konservierten Köpfe des Liebhabers von Katharina der Ersten, Willem Mons und seiner Schwester Anna Mons. Das markante Gebäude der Kunstkammer, das ein Turm krönt, wurde 1727 im Stil des „Petersburger Barock“ fertiggestellt.

Die Kunstkammer diente neben ihrer Funktion als Museum, auch als Arbeitsort der Professoren. Das Turmzimmer war im 18. Jahrhundert das Sitzungszimmer der Akademie der Wissenschaften St. Petersburg, in welchem sich die Kaiserin Katharina II, der Präsident und die führenden Professoren regelmäßig versammelten. Höhepunkt der Kunstkammer ist der Gottorfer Riesenglobus, der in dem Turm ausgestellt wird.

Seit 1992 ist die Kunstkammer ein unabhängiges Museum und Forschungsinstitut innerhalb der Geschichtsabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften (Российская академия наук). Der vollständige Name lautet nunmehr: „Museum für Anthropologie und Ethnographie (Kunstkammer) namens Peter der Große der Russischen Akademie der Wissenschaften“

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Russiches Museum

Das Russische Museum in Sankt Petersburg ist neben der Moskauer Tretjakow-Galerie die umfassendste Sammlung russischer Kunst. Das Museum besitzt etwa 315 000 Exponate aus den Bereichen Malerei, Skulpturen, Graphik, Kunsthandwerk und Volkskunst.

Die Sammlung wurde ursprünglich von Zar Alexander III. angelegt. Nikolaus II. erwarb den Michajlow-Palast, in dem es heute untergebracht ist, erwarb weitere Stücke und ergänzte die Sammlung durch Teilbestände aus der Eremitage und aus dem Alexander-Palast in Zarskoje Selo. Nach der Oktoberrevolution wuchs die Sammlung weiter durch die Enteignung des russischen Adels. Fast die gesamten Bestände russischer Kunst in der Eremitage gingen ebenfalls an das Russische Museum über.

Heute gehören zur Sammlung Werke der Ikonographie seit dem 11. Jahrhundert bis hin zum Sozialistischen Realismus und zur inoffiziellen und zu Sowjetzeiten nicht veröffentlichten Kunst aus dem 20. Jahrhundert. Das Gebäude selbst wurde vor allem vom Architekten Carlo Rossi entworfen.

Zum Russischen Museum gehören drei weitere Paläste, in denen verschiedene bedeutende Sammlungen untergebracht sind und regelmäßig Ausstellungen stattfinden: Das Stroganow-Palais, das Michajlow- (Ingenieurs-) Schloss und der Marmor-Palast. Daneben sind heute auch das Häuschen Peters des Großen (Peters erster schlichter Holzpalast aus Zeiten der Stadtgründung) am Petrow-Ufer sowie dessen Sommerpalast im Sommergarten Filialen des Russischen Museums.

Am 10. März 1995 wurde das Ludwig-Museum im Russischen Museum im Marmor-Palast eröffnet, welches eine umfangreiche Sammlung internationaler zeitgenössischer Kunst darstellt. Die Sammlung beinhaltet wichtige Arbeiten seit 1945, unter anderem von Jasper Johns, Pablo Picasso, Jeff Koons, Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol, Joseph Beuys, Ilya Kabakov, Jörg Immendorff und Gottfried Helnwein.

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Museen geschlossen:

Am Montag
Die Ermitage und
Peterhof (der Grosse Palast).

Am Dienstag
Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer

Am Mittwoch
Die Isaakkathedrale

Am Freitag
Pawlowsk

Der letzte Dienstag des Monats
Peterhof (der Grosse Palast).
Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer

 

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